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Vor dem Losgehen
Adresse
Friedrichstraße 218, 10969 Berlin-Kreuzberg
Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag ab 18:00 Uhr; Sonntag und Montag nach Vereinbarung
Öffnungszeiten und Reservierungsbedingungen können sich ändern. Bitte vor dem Besuch direkt beim Restaurant oder Veranstalter prüfen.
Auf einen Blick
- Veröffentlicht
- 18.11.2025
- Ort / Kontext
- Kreuzberg · Berlin
- Adresse
- Friedrichstraße 218, 10969 Berlin-Kreuzberg
- Format
- Restaurant · Fine Dining
Der Abend beginnt ungewöhnlich: klingeln, hereingebeten werden und sofort mittendrin sein. Am langen Tresen ist man nah an Küche und Team – und fühlt sich trotzdem nicht beobachtet, sondern ausgesprochen gut aufgehoben.
Unsere Menükarte vom Abend führte von der Brotzeit mit Roggensauerteigbrot über Kürbis mit Koriandersaat und Kartoffel mit Apfel und Zwiebel bis zu Ente mit Pflaume und Quitte mit Kamille. Als Wegzehrung gab es „Baumkuchen“ mit Röstmalz. Pfifferlinge mit Wunderlauch und Crème caramel mit Feigen standen auf der Karte als mögliche Extrakurse – nicht als Teil der regulären Menüfolge.
Die Karte nannte eine alkoholfreie Begleitung zu allen Gerichten. Bei unserem Abend blieb die Getränkebegleitung von Sommelière Greta Maiwald nah am Teller – vom Wein bis zum Bier im Weinglas.
Das Konzept „vocally local“ wird auf der Menükarte konkret: Neben den Zutaten stehen die Namen der Menschen, die sie erzeugen – etwa Florian Domberger beim Roggensauerteigbrot, Sabine Schwalm und Georg Rixmann bei Kürbis und Koriandersaat, Markus Heyermann bei Kartoffel, Apfel und Zwiebel, Lars Odefey bei Ente und Pflaume sowie Viola Garnetzke und David Peacock bei Quitte und Kamille.
Was auf den Teller kommt, richtet sich nach Landwirtschaft und Saison. Fermentieren, Einwecken, Säuern und Pökeln helfen, regionale Zutaten länger zu nutzen. Am langen Tresen mit Blick in die offene Küche sitzt man nah am Team – so wird die Haltung hinter dem Menü auch Teil des Abends.
Ein Abend in Bildern
Ein Abend ohne Nebenbei
Auf der Menükarte steht: „More social, less media. Please take memories, not pictures.“ Das Restaurant bittet darum, das Handy lautlos zu stellen und außer Sichtweite zu lassen. Unsere Fotos haben wir im Vorfeld gemacht; während des Essens bleiben die Kameras beiseite. So bleibt der Kopf frei fürs Ankommen, Zuhören und Probieren.
Weitere Informationen: Website oder Veranstalterseite öffnen ↗
