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Vor dem Losgehen

Adresse
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin

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Öffnungszeiten und Reservierungsbedingungen können sich ändern. Bitte vor dem Besuch direkt beim KINK prüfen.

Auf einen Blick

Ort
Prenzlauer Berg · Berlin
Adresse
Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin
Im Beitrag
Sommergrill · Essen gehen · Cocktailbar
Instagram
@genussguideberlin · 4 Originalbeiträge

Unsere KINK-Geschichte hat inzwischen drei Kapitel aus unterschiedlichen Besuchen: erst der Sommergrill auf der Terrasse, dann Essen gehen im Restaurant und jetzt die Bar. Für den neuen Beitrag haben wir die Cocktailkarte komplett probiert – und uns auch durch alle Bar-Snacks gegessen.

Was alle Besuche verbindet

Ein Ort aus Freundschaft und Herzblut

Daniel und Oliver sind langjährige Freunde, die KINK gemeinsam eröffnet und mit viel Herzblut aufgebaut haben. Das merken wir bei jedem Besuch: im eigenständigen Konzept, in den vielen Details und darin, wie Restaurant, Terrasse und Bar zusammenspielen. Besonders die leuchtende Installation an der Decke ist uns ans Herz gewachsen. Für uns symbolisiert sie die Freundschaft, aus der KINK entstanden ist – ein starkes, leuchtendes Detail, das den Raum zusammenhält.

Kapitel 1: Sommer auf dem Grill

Im Sommer bekommt die große, üppig begrünte Terrasse eine Hauptrolle: Mitten im Innenhof steht eine eigens aufgebaute BBQ-Station. Unter dem Dach aus blühenden Kastanien und Linden grillen, schmoren und räuchern Küchenchef Agustin Chiappa und sein Team frische saisonale Produkte. So wird der Hof zur Open-Air-Küche und der Grill zum Mittelpunkt des Abends.

Die Idee passt zu Chiappas Geschichte. Er wuchs auf einer Zitrusfarm in Uruguay auf und zog als Kind nach New Jersey. Dort lernte er die Küchen und Aromen der afroamerikanischen und karibischen Communities kennen. Die frühen Erinnerungen an Zitrusfrüchte und seine spätere Begeisterung für offenes Feuer begegnen sich in einer Küche, die mit Rauch, Glut und Flamme arbeitet.

Die Einladung stellte unter anderem Frühlingshähnchen mit XO-Sauce und eingelegtem Daikon, Ibérico mit Zitrusvinaigrette, Kumquat und Süßkartoffel sowie ein 30 Tage trocken gereiftes T-Bone-Steak vom Holzgrill vor. Auch gegrillter Tintenfisch mit Sambal-Chili, Sojabohnen und Thai-Basilikum gehörte zu den angekündigten Gerichten.

Beim Sommerbesuch wurde auf der Terrasse geteilt und probiert: Burrata mit gegrilltem Lauch und Trüffelhonig, Beef Tataki mit Zitrusbrühe, gegrillter Squid und Dorade mit Tomatillo-Ponzu. Dazu gab es eine Frozen Margarita und später einen Pet Nat aus Sauvignon Blanc und Chenin Blanc.

Viele Teller in der Mitte, eine offene Atmosphäre und ein Service, der aufmerksam blieb, ohne den Abend zu unterbrechen – genau die Art von Sommerabend, bei der man nicht auf die Uhr schaut.

Kapitel 2: Essen gehen im KINK

Zum Essen gehen sind wir schon mehrmals ins KINK zurückgekehrt. Der Raum macht dabei jedes Mal Eindruck: hohe Decken, französische Fenstertüren und eine offene Küche prägen den ehemaligen Ballsaal. Über dem Raum schwebt die leuchtende Installation Space Knot des Künstlers Kerim Seiler. Die Gestaltung ist eigenwillig und unverwechselbar, fühlt sich für uns aber nicht kühl an – eher wie ein eigener kleiner Kosmos mitten in Berlin. Die Geschichte der beiden Freunde, die diesen Ort gemeinsam eröffnet haben, macht die vielen sorgfältig gesetzten Details für uns noch persönlicher.

Aus einem leerstehenden Ballsaal und einem historischen Gewölbe entwickelten Daniel und Oliver eine wandelbare Bühne für Restaurant, Bar und Veranstaltungen. Die besondere Raumgestaltung ist also kein bloßes Dekor, sondern Teil der Idee, dass dieser Ort immer wieder anders erlebt werden kann. Wir spüren das Herzblut bei jedem Besuch – besonders in der Installation an der Decke, die für uns die Freundschaft der beiden Gründer sichtbar macht. Die Gründer erzählen die Entstehungsgeschichte selbst ↗

Auch die Küche setzt auf Charakter: KINK beschreibt sie als produktorientiert und international geprägt, mit zugänglichen, verspielten Gerichten. Für uns gehören dazu ebenso die Menschen im Raum. Das Team ist freundlich, aufmerksam und zuvorkommend; der Service gibt dem Abend Wärme, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Und wenn das Essen vorbei ist, muss der Abend nicht enden: Man kann direkt in die Bar wechseln und dort noch einen Drink nehmen. Genau diese Verbindung macht KINK für uns zu einem Ort, an dem ein Dinner nicht mit dem letzten Teller aufhören muss.

@genussguideberlin · Restaurantbesuch

Das Dinner-Reel

Unser Restaurantbesuch im KINK – direkt aus dem Instagram-Beitrag.

Kapitel 3: „The Perfect Album“ in der Bar

Acht Cocktails · acht musikalische Archetypen

Die neue Cocktailkarte ist wie ein Album gestaltet: Jeder Drink ist ein eigener Track – mit passendem Song-Archetyp und eigener Aromengeschichte. Wir haben alle acht Cocktails probiert. Jeder ist außerdem als „Studio“ mit Alkohol oder „Unplugged“ alkoholfrei erhältlich.

  1. Track 01 · The IntroVolare

    Campari und Vodka treffen auf Erdbeere, Tomate, Passionsfrucht und Basilikum. Leicht, bittersüß und spritzig – ein Auftakt, der neugierig auf den nächsten Track macht.

  2. Track 02 · One Hit WonderLa Bamba

    Kaktusfeige bleibt im Kopf. Zitronenmelisse, Pasilla-Chili, Limette, Agave und Salz sorgen für Frucht, Würze und den nächsten Schluck.

  3. Track 03 · The Summer AnthemNuevayooool!

    Bourbon und Rum treffen auf weißen Pfirsich, grünen Apfel, Kokoswasser, Zimt, Limette und Portwein – fruchtig, lebendig und sommerlich.

  4. Track 04 · The Love SongBy Your Side

    Gin und Pisco mit trockenem Wermut, Himbeere, Jasmin, weißer Schokolade und Zitrone. Erst fruchtig, dann weich und floral.

  5. Track 05 · The Cover SongHelden / Heroes

    Ein Manhattan mit neuer Perspektive: Rye Whiskey, Ruby Port und Amaro, dazu Amontillado, Kamille, Quitte, Amarena und Walnuss.

  6. Track 06 · The B-Side{Untitled 6}

    Tequila und Mezcal bringen Agave und Rauch. Kumquat und Blutorange sorgen für Frische, Shiitake, Olive und Salz für eine überraschend herzhafte Seite.

  7. Track 07 · The Comeback SongBelieve

    Der Bellini bekommt ein Comeback: mit Guave, Sternanis, rosa Pfeffer und Limette – dazu Prosecco und ein Hauch Absinth.

  8. Track 08 · The Power BalladTotal Eclipse of the Plum

    Cognac und Pflaume treffen auf süßen Wermut, Amontillado und Kakao. Kokoscreme, Banane und Senf geben dem cremigen Drink seinen überraschenden Dreh.

Die Snackkarte: einmal komplett durchgehört

Auch die Bar-Snacks greifen die Musikidee auf: kleine Gerichte für den Hunger zwischen zwei Tracks. Wir haben uns durch die ganze Karte probiert – von Austern und Sauerteigbrot bis zu Tatar und Papa Rellena.

@genussguideberlin · Barbesuch

Reel & Carousel: „The Perfect Album“

Das neue Bar-Konzept in zwei Instagram-Beiträgen: als Reel und als Carousel.

Unser KINK-Fazit: Jeder Besuch zeigt eine andere Seite: Sommergrill auf der Terrasse, Essen gehen im Restaurant und jetzt die Bar. Besonders schön sind die außergewöhnliche Raumgestaltung, die Berliner Atmosphäre und ein Team, das herzlich und aufmerksam für seine Gäste da ist.

Welcher Track käme bei dir zuerst ins Glas – und welcher Snack müsste unbedingt dazu?

Weitere Informationen: KINK-Website öffnen ↗